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Hund vermisst – was tun?

Aus gegebenen Anlass habe ich mich damit beschäftigt, was man eigentlich macht, wenn einem der Hund ausbüchst. Glücklicherweise handelte es sich nicht um eine meiner beiden Hundefeen, aber wenn Smilla es demnächst auch wagen sollte (sie kommt gerade in die Pubertät!), bin ich vielleicht nicht seelisch, aber organisatorisch vorbereitet.

 

Vermisst wurde der Hunde meiner Nachbarin, Smillas großer Held. Bei seiner neuen Hundesitterin verschwand er, weil diese trotz anderer Anweisung meinte, ein Halsband statt Geschirr würde reichen. Und das auch noch in einem ihm unbekannten Stadtteil… Es ging gut aus und nach gut 24 Stunden wurde er von der Polizei eingefangen und zu seinem Frauchen zurückgebracht. Wir haben abends bei der Suche geholfen – schrecklich! Das einzig Gute ist, dass wir jetzt wissen, wie man sich in so einem Fall verhalten sollte:

 

  • Zunächst soll man (eine dem Hund bekannte Person kann das auch übernehmen) an der Stelle, an der man den Hund das letzte Mal gesehen hat, ca 20 min warten.
  • Dann – wenn zutreffend – schauen, ob der Hund vielleicht beim geparkten Auto wartet. Wenn der Hund die Gegend kennt, könnte er natürlich auch schon zu Hause sein. Wenn man die Stelle verlässt, lässt man am besten eine Decke oder Jacke da, die der Hund wiedererkennt.
  • Ist eure Fellnase immer noch nicht wieder aufgetaucht, müssen nun offizielle Stellen informiert werden. Polizei, Tasso, örtliche Tierheime…
  • Im oben genannten Fall wurde ihr davon abgeraten, die Gegend selbst abzusuchen oder hier selber Flyer zu verteilen, da die Gegend dem Hund unbekannt war und sie nur ihre Witterung verteilt und den Hund verwirrt hätte.
  • Befindet ihr euch in einer dem Hund bekannten Gegend, in der ihr euch regelmäßig aufhaltet, könnt ihr den Hund selber suchen und dann natürlich auch Flyer aufhängen bzw. Verteilen. Auch Aufrufe über Social Media können viel bringen! Hierbei wird seitens der Polizei und anderer immer wieder davon abgeraten, die eigene Telefonnummer zu nennen, sondern stattdessen die Nummer der Polizei, Tasso o.ä. (das sollte natürlich mit der entsprechenden Stelle abgesprochen sein!), da es immer wieder vorkommt, dass Hundebesitzer erpresst werden und Lösegeld für ihren Liebling zahlen sollen.
  • Zum Schluss gab es noch den Rat, nachts an der Entlaufstelle zu Warten, da gerade ein scheuer Hund eher dann unterwegs ist, wenn es ruhiger ist.

 

Was kann man sonst noch tun? Leider nicht viel. Es gibt Suchhunde(-staffeln), die auch entlaufene Tiere finden können. Wenn die Spur nicht mehr frisch ist, sind diese aber auf vorherige Sichtungen angewiesen, da der Hund innerhalb weniger Stunden bis Tage einiges an Strecke zurückgelegt haben kann.

 

Links:

www.tasso.de

https://www.tasso.net/Tierregister/Tier-vermisst/Suchtipps-und-Abzocke

https://suchhunde-zentrum.de/hunde-vermisst-was-tun/

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